Bei Sonnenbrand gleich aktiv werden – Kühlende Gele spenden Feuchtigkeit

So schön der Sommer ist, kann es trotz aller Vorsicht leicht zu einem Sonnenbrand kommen, wenn man die Dauer der Eigenschutzzeit falsch eingeschätzt hat. Merkt man schon unterwegs, dass sich die Haut rötet, sollte man sich sofort in den Schatten begeben. Auch die kommenden Tage ist Sonne dann zu meiden, damit sich die Haut wieder erholen kann.

APRÉS-SUN-PRODUKTE AUS DER APOTHEKE AUFTRAGEN
Wird der Sonnenbrand erst spät be- merkt, sollte man zunächst die Haut von Sand, Sonnenschutzmittelresten, Schweiß und Salz reinigen. Wohltuend ist nun das Auftragen von Après-Sun-Produkten aus der Apotheke: Hydrogele und sogenannte O/W (Öl in Wasser) - Emulsionen kühlen und spenden Feuchtigkeit. Pflegende Inhaltsstoffe wie Panthenol, Allantoin oder Aloe Vera wirken antientzündlich und hautberuhigend.

SCHMERZEN MIT HYDROCORTISON-HALTIGEN CREMES BEHANDELN
Wenn der Sonnenbrand juckt, empfehlen sich Gele, die speziell die H1-Rezeptoren blocken. Hinweis: Für Schwangere und Säuglinge sind diese nicht geeignet. Hier gibt es andere, beispielsweise pflanzliche Mittel. Am besten lässt man sich zur korrekten Anwendung in der Apotheke beraten.

Wichtig: Bei stärkeren Schmerzen nach einem Sonnenbrand sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

BEI SYMPTOMEN VON HITZSCHLAG NOTARZT RUFEN
Kommt es außerdem zu Blasenbildung, Fieber, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit oder Erbrechen, sollte man den Arzt aufsuchen. Stellt sich der Verdacht auf Hitz- schlag (Körpertemperatur über 40 Grad, schneller Puls, niedriger Blutdruck, trockene Haut, kein Schweiß), ist umgehend der Notarzt zu verständigen.