Fieber bei Kindern

Fieber, Hautausschlag, Sonnenbrand, Brandverletzung ...?

Viele Eltern können bei typischen Kinderkrankheiten heutzutage oft leider nicht mehr auf den reichen Erfahrungsschatz im Haus wohnender Großeltern zurückgreifen. Umso wichtiger, dass man sich bei wichtigen Fragen in der Apotheke beraten lassen kann. Wir möchten Ihnen in unserer neuen Serie die wichtigsten Gesundheitstipps für den Alltag mit Kindern mitgeben.

Basiswissen Fieber:

Fieber ist eigentlich keine Krankheit, sondern in der Regel ein Zeichen dafür, dass der Körper gegen Viren oder Bakterien aufgrund einer Infektion kämpft. Typisch hierfür sind eine Erkältung oder ein Magen-Darm-Infekt. Bei Kindern können aber auch Durst, Sonnenbrand oder das Zahnen für erhöhte Temperatur sorgen. Kinder schwitzen weniger und später als Erwachsene. Von Fieber bei Kindern spricht man erst ab einer Temperatur von 38,5° C – ab 37,5° C von erhöhter Temperatur..

Wann sollte man mit Kindern wegen Fieber den Arzt aufsuchen?

Bei Kindern empfiehlt es sich, ab einer Körpertemperatur von 39° C den Arzt aufzusuchen. Dies gilt außerdem, wenn zum Fieber parallel folgende Symptome auftreten: Krämpfe, Hautausschlag, Erbrechen, Durchfall oder Atemprobleme. Auch wenn das Fieber schubweise auftritt oder länger als zwei bis drei Tage anhält, sollte man dies beim Arzt abklären lassen. Bei Babys sollte man bereits ab 38° C Körpertemperatur zum Kinderarzt gehen.

Wie misst man die Körpertemperatur richtig?

Man sollte dreimal täglich mit einem digitalen Thermometer im Po (sog. rektal) messen. Es kann auch ein Stirn- oder Ohrthermometer zur Anwendung kommen. Unter dem Arm oder im Mund klappt das Fiebermessen erst ab einem Alter von vier Jahren.

Wann und wie sollte man das Fieber senken?

Eine Fiebersenkung bei Kindern ist erst ab einer Temperatur von 39,5° C – im Po gemessen – oder bei Unwohlsein notwendig. Bei Kleinkindern und Säuglingen werden in der Regel Arznei-Säfte oder -Zäpfchen gegeben. Bei größeren Kindern können Tabletten wie Paracetamol oder Ibuprofen angewendet werden. Diese beiden Mittel können als Einzelmittel oder auch in Kombination gegeben werden, doch sollte man sich hierzu vom Arzt oder in der Apotheke beraten lassen. Denn es kann zu lebensbedrohlichen Leberproblemen kommen. Eine wirkliche Überlegenheit der einen Variante über die andere im Hinblick auf eine effektivere Fieberbehandlung besteht laut Studien nicht.

(https://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/paracetamol-bei-kindern-auf-genaue-dosierung-achten/).

Auf was muss man als Eltern noch achten?

Am wichtigsten ist, dass die Kinder genug Flüssigkeit zu sich nehmen, um den Flüssigkeitsverlust bei Fieber auszugleichen. Ansonsten sollte man auf ihre Bedürfnisse eingehen – auch beim Essen.


Kommen Sie doch einfach zu uns in die Apotheke. Wir beraten Sie gerne zur richtigen Fieberbehandlung bei Kindern und Säuglingen.

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