Umweltschädliche Stoffe lieber vermeiden

Zertifizierte Naturkosmetik ist plastikfrei

Wer sicher gehen will, kein Mikroplastik zu kaufen, sollte nur zu zertifizierter Naturkosmetik greifen. Hier kommen nur mineralische und pflanzliche Mittel zum Einsatz.

Dass Plastik aus unserem Wohlstandsmüll sich in großen Mengen in den Meeren befindet und die Pflanzen- und Tierwelt gefährdet, wissen wir inzwischen alle. Doch wie kann man selbst im Alltag Mikroplastik vermeiden, wie es in Kosmetik, z. B. Shampoos vorkommt? Als Laie ist es auf den ersten Blick schwierig, anhand der Inhaltsstoffliste der Kosmetikprodukte die Plastikmaterialien zu erkennen.

Flüssige und feste Kunststoffe sind oft in Kosmetik

Als Mikroplastik (engl. Microbeads) bezeichnet man feste, unlösliche und nicht biologisch abbaubare Plastikpartikel, die kleiner als 5 Millimeter sind. In vielen Kosmetikprodukten werden allerdings Kunststoffe (Polymere) sowohl in gelöster wie auch in fester Form verwendet. Typische Produkte sind Peelings, Shampoos, Duschgel, Seife, Puder und Foundations.

Apps können Plastik identifizieren helfen

In der Inhaltsstoffliste auf der Produktverpackung ist immer der erstgenannte Stoff derjenige mit der höchsten Menge. Stoffe, die mit „Poly“ beginnen, können unter anderem ein Hinweis auf Plastikstoffe sein. Wer mehr wissen möchte, kann anhand zweier auf dem Markt befindlicher Smartphone-Apps („Codecheck“ sowie „Beat the Microbead“) versuchen, die Inhaltsstoffe zu identifizieren. Hierzu kann man den Strichcode eines Produkts mit der App abfotografieren.


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